„Mit der klassischen Lagerhaltung wurde es zunehmend schwieriger, den wachsenden Anforderungen an unsere Kleinteilelogistik gerecht zu werden, auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten“, sagt Andre Damkowski, Logistikberater im Agravis-Distributionszentrum in Münster. Als Großhändler beliefert Agravis von Münster aus rund 1.000 Raiffeisen-Märkte in weiten Teilen Deutschlands mit Produkten, die von Tierfutter und Düngemitteln über Reitsportartikel, Gartenartikel, Haushaltswaren bis hin zu Eisenwaren reichen. Zusätzlich sind die Produkte auch über den Onlineshop raiffeisenmarkt.de erhältlich, mit einer Auswahl von rund 13.000 Artikeln unterschiedlichster Art und Größe. Bislang mussten die einzelnen Artikel manuell aus einem dreistöckigen Regalsystem und einem Colli-Durchlaufregal entnommen, mittels Kommissionierwagen zum Packtisch transportiert und für den Versand vorbereitet werden. Die jeweiligen Wege inklusive Warenentnahme und -übergabe nahmen jedoch immer mehr Zeit in Anspruch, und falsch zugeordnete Artikel sorgten für Reklamationen.
Einfach skalierbar und hocheffizient
Die Suche nach einer alternativen und zukunftssicheren Logistiklösung führte Agravis zum AutoStore-Konzept und damit zu AM-Automation, dem führenden AutoStore-Integrator in Deutschland mit mehr als 80 installierten Systemen:
„Als einfach skalierbares, hochautomatisiertes und kompaktes System ist AutoStore ideal geeignet, um die Anforderungen von Agravis in jeder Hinsicht zu erfüllen“, erklärt Maik Weinheimer als verantwortlicher Projektleiter bei AM-Automation.
Modular aufgebaut, basiert das AutoStore-Konzept auf der Kleinteilelagerung in standardisierten Kunststoffbehältern, die innerhalb einer in Raster unterteilten Aluminiumstruktur gestapelt werden. Die Waren, die in die „Bins“ genannten Behälter sortiert und gescannt werden, werden autonom von der AutoStore-Software verwaltet und bei Bedarf an die Oberseite der „Grid“ genannten Struktur gebracht.